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Im Februar dieses Jahres hat Annabell Hartwig die Verantwortung für die Erstausbildung bei der BEST GRUPPE übernommen. Zahlreiche Präsenzen auf Ausbildungsbörsen waren bereits für die 28-Jährige gebucht – für die Suche nach dem BESTen Nachwuchs, für Gespräche vor Ort. Dann kam das Corona-Virus und mit ihm die Absage aller Veranstaltungen. Aktuell setzt die Ausbilderin alle Hebel in Bewegung, die noch freien Ausbildungsplätze mit geeignete Kandidaten zu besetzen. Ausbildungsstart ist der 1. August 2020. Für die Bewerbungsgespräche nutzt sie jetzt die Videotelefonie. Welche Erfahrungen sie damit bislang machte, hat sie uns erzählt – und u.a. für Bewerber*innen ein paar Tipps in petto.

Das Bewerbungsgespräch per Videochat hat aktuell in vielen Unternehmen Hochkonjunktur. Logisch, denn auch die potenziellen neuen Kolleg*innen sollen lieber zuhause und gesund bleiben. Zum Glück bieten Tools wie WhatsApp, Skype, BlueJeans oder Cammio die Möglichkeiten für eine einfache Umsetzung. Und „tatsächlich ist das virtuelle Treffen auch eine gute Alternative zu einem Erstgespräch vor Ort“, weiß Annabell Hartwig. Einige Gespräche hat sie bereits per WhatsApp oder Skype geführt, weitere sind terminiert. Die Reaktionen der Bewerber sind durchweg positiv.

Der Videochat helfe, dass beide Seiten einen Eindruck voneinander bekommen. „Meiner Meinung nach wird der Videochat das persönliche Gespräch aber nicht ersetzten. Es ist jedoch eine gute Alternative, um auch in Zeiten wie diesen mit der Suche nach neuen Kolleg*innen nicht ins Stocken zu geraten. Eine Vorauswahl treffen, ist in jedem Fall möglich.“ Ob man zueinander passt, bleibe weiterhin abhängig von einem persönlichen Kennenlernen. Hier ist es durchaus denkbar, dass auch die BESTen-Kolleg*innen mit einbezogen werden und erst nach einem Schnuppertag für beide Seiten eine Entscheidung getroffen wird.

Für beide Seiten, also Bewerber*innen und Unternehmensvertreter*innen, gilt übrigens gleichermaßen: vorbereitet, offen und ehrlich sein, sich die erforderliche Zeit nehmen. Jede darf gerne auch ein wenig nervös sein – „das ist menschlich.“ Stellt man den inhaltlichen Vergleich zwischen persönlichem und virtuellem Erstgespräch an, dann gibt es kaum Unterschiede. Im Grund entfalle beim Chat nur der Handschlag bei Begrüßung und Verabschiedung sowie die Wahrnehmung mit den Sinnen. „Ein Bewerber könnte am Vortag Knollen-weise Knoblauch konsumiert haben – im Chat wäre das egal. Ansonsten ist alles gleich: ein kurzer Small-Talk, die Vorstellungsrunde beider Seiten, die beidseitige Klärung offener Fragen.

Übrigens: Noch bis Ende April besteht die Möglichkeit, sich auf einen Ausbildungsplatz bei der BEST GRUPPE zu bewerben. Weitere Informationen zur Ausbildung bei uns sowie weiteren offenen Stellen sind auf >> www.bestgruppe.de/karriere hinterlegt. Wir freuen uns Anrufe bei Unklarheiten und auf Bewerbungen an >> karriere@bestgruppe.de.

Bewerber*in
Chancen

– Einfache Vorbereitung
– Ort- und Zeit-unabhängig
– Gespräch in vertrauter Atmosphäre
– Nervosität weniger sichtbar
Risiken
– Ablenkung durch Umfeld
– Stark fokussierte Momentaufnahme
– Suboptimale technische Ausstattung und Kenntnisse
– Erkennbare Nutzung von Spickzetteln
Herausforderungen
– Kenntnisse über Unternehmen und Stellenausschreibung haben
– Motivation erkennbar machen
– angemessenes Erscheinungsbild

Unternehmen
Chancen

– Sichtbarkeit des häuslichen Bewerberumfeldes
– Flexibilität
– Mehrere Gespräche in kürzerer Zeit
– Einfachere Vorauswahl
Risiken
– fehlender persönlicher Eindruck
– Stark fokussierte Momentaufnahme
Herausforderungen
– Unvoreingenommenheit
– Adäquate Auswahl treffen
– Flexible, der Situation angemessene Gesprächsführung

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