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Stehende Frau von hinten fotografiert im Meeting am Tisch mit jeweils drei Menschen links und rechts vor großer Fensterfront.

D&O-Versicherung

Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick!

Für was ist die D&O-Versicherung?

Sie schützt die handelnden Personen privat sowie das Unternehmen, wenn ein „Organ“ wegen des Vorwurfs der Pflichtverletzung eines ordentlichen Kaufmanns in Anspruch genommen wird. Sie schützt Geschäftsführerende, Vorstände und leitende Angestellte vor Haftungsansprüchen. Abgedeckt sind Vermögensschäden; die Versicherung übernimmt auch die Abwehr unberechtigter Forderungen.

Nachdenklicher Vorarbeiter unter Arbeitern in verschwommener Bewegung im Lagerraum
Wer braucht eine D&O-Versicherung?

Die Organe einer Gesellschaft, die rechtlich befugt sein, für die juristische Person (z.B. AG, GmbH) verbindlich zu handeln. Besonders relevant ist sie in Kapitalgesellschaften, wo persönliche Haftung schnell hohe Summen erreichen kann. Auch Vereinsvorstände profitieren vom Schutz. Sie ist in vielen Branchen Standard. Pflichtverletzungen können ohne Versicherung existenzbedrohend sein.

Vielfältige Fachkräfte arbeiten in einer geschäftigen Büroumgebung auf mehreren Ebenen.
Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Sie hängt von Unternehmensgröße, Eigenkapital und Risikoprofil ab. Für KMU üblich sind Summen zwischen 1 und 10 Mio. Euro, ein höherer Bedarf ist einkaufbar. Die Summe sollte potenzielle Höchstschäden abdecken, denn als Organ haften Sie persönlich, gesamtschuldnerisch und unbegrenzt mit dem Privatvermögen.

Frau am Schreibtisch mit Stift in der Hand am Taschenrechner, im Hintergrund ein Laptop.
Wie viel kostet eine D&O-Versicherung?

Für KMU liegen die Kosten zwischen 1.000 und 5.000 Euro pro Jahr. Sie hängen von betriebswirtschaftlichen Eckdaten (Umsatz/Eigenkapital), Branche, Deckungssumme und Schadenshistorie ab.

Weitere Fragen und Antworten

Ist die D&O-Versicherung für den Geschäftsführende ein geldwerter Vorteil?

Ist das Unternehmen Versicherungsnehmer, gilt dies in der Regel nicht als geldwerter Vorteil. Die Versicherung dient dem Schutz des Unternehmens und seiner Organe. Eine Besteuerung erfolgt daher meist nicht. Steuerberatende Unternehmen können Einzelfälle prüfen.  

Wer bezahlt die D&O-Versicherung?

Meist übernimmt das Unternehmen die Beiträge. Dies ist auch im Interesse der Firma, da Managemententscheidungen direkte Auswirkungen haben. In manchen Fällen zahlen Führungskräfte selbst, sei es als Vorstand/Aufsichtsrat einer AG im Sinne der sogenannten Selbstbehalts-D&O oder um persönlichen Schutz unabhängig von der Firmen-D&O-Versicherung zu besitzen. 

Ist eine D&O-Versicherung Pflicht? 

Nein, gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht. Viele Unternehmen schließen sie jedoch freiwillig ab. In bestimmten Branchen gilt sie als Standard.  

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Stefan Peters

Stefan Peters
Mitglied der Geschäftsführung

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