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Vier Fragen zu o.g. Thema mit der Bitte um ehrliche Antworten – die gab es heute für die Kolleg*innen, die in der ersten Schicht die ersten 14 Tage im „Home-Office“ verbrachten. Einige von ihnen hatten bereits Erfahrungen, andere mussten sich erst einmal finden. Wir haben die Antworten für Euch zusammen getragen.

Was findest Du richtig gut an der Arbeit im „Home-Office“?
Der teils lange Arbeitsweg mit schlecht gelaunten Menschen in regelmäßig überfüllten, verspäteten Zügen und Bussen oder das Quälen mit dem Auto durch die sonst so zahlreichen Staus – das und vieles mehr ist nicht nur für unsere Pendler nervig. Umso mehr genießen sie derzeit die Möglichkeit, vom „Home-Office“ aus zu arbeiten. Kein Arbeitsweg, keine Fahrerei und eine damit verbundene, nicht unwesentliche Geld- und Zeitersparnis, konzentrierter arbeiten und sogar effektiver sein, Gespräche mit Kunden und Bewerbern in Ruhe führen zu können, auch mit Blick auf Kleidung „flexibler“ zu sein – die Positiv-Liste ist lang! Ganz oben rangiert auch – man höre und staune – das Thema Ernährung. Man ernährt sich laut den Aussagen der Kolleg*innen zuhause gesünder. (…kann aber auch an den Leckereien im Büro liegen) Der Zugang zu einer voll ausgestatteten Küche und entsprechenden Lebensmitteln sowie die Zeit, die man sich für die Zubereitung und das Essen selbst nehme, macht es möglich. Geschätzt wird auch, dass man ganz nebenbei ein bisschen Haushalt erledigen kann. Die Spülmaschine bedienen oder die Wäsche aufhängen – das geht fix und wird zudem als förderlich empfunden, wenn man nochmals über einen Vorgang nachdenken muss. Andere gehen fürs Nachdenken lieber um den Block, aufs Laufband und in die Dusche, und finden die optimale Lösung. Last but noch least: Dass Privat und Beruf im Home-Office unter einen „Hut“ zu bekommen sind, das dient nicht zuletzt der Steigerung der Lebensqualität und damit der persönlichen Zufriedenheit.

Was nervt Dich an der Arbeit im „Home-Office“?
So schön es doch im Home-Office sein kann und so zahlreich die Möglichkeiten auch sind, per Skype und Co miteinander im Kontakt zu bleiben – irgendwann fühlt sich auch der sozial inkompatibelste Vertreter ein wenig einsam. Der persönliche Austausch mit den Kolleg*innen, das Gespräch von Angesicht zu Angesicht, die Möglichkeit, „mal eben“ etwas klären zu können oder einfach nur miteinander zu lachen, gar Blödsinn zu machen – all` das wiegt schwer und es fehlt. Hat man daheim keinen richtigen Arbeitsplatz, sondern sind Bildschirme und Computer auf dem Esstisch positioniert, fehlt ein Drucker und ist die Internetverbindung zuweilen etwas „schwach auf der Brust“, spricht auch das eher für das Arbeiten im Büro. Und tatsächlich gibt es Vorgänge, die aufgrund der Komplexität und einer etwaig eingeschränkten Technik eben nur im Büro erfolgreich zu bearbeiten sind.

Welche kleinen und großen Dinge helfen Dir, Deinen Tag zu meistern?
Nach getaner Arbeit tatsächlich ein Ende finden, das schaffen die Meisten nur mit einer klaren Struktur und Gewohnheiten, die sie vom Büroalltag ins „Home-Office“ übernehmen. Feste Anfangs- und Endzeiten, feste Zeiten für Pausen helfen schon sehr. Hinzu kommen eine konsequente Tagesplanung am Vorabend, ein Wochenplan mit klaren Meilensteinen sowie eine konsequente Priorisierung und Terminierung von Aufgaben.

Wochenende – hoch die Hände. Wie geht Abschalten trotz Home-Office?
Am besten ist die konsequente Trennung, wie sonst auch – im „Home-Office“ am Rechner sitzen ist Arbeitszeit, auf dem Sofa oder im Garten verweilen ist Freizeit. Das muss auch im Kopf verankert sein. Wenn sich dann zudem die Kunden und Kolleg*innen daran halten, dass sie nur im Notfall am Wochenende durchrufen, dann ist eigentlich alles „in Butter“ – für die meisten zumindest. Denn auch unter uns gibt es diejenigen, die kaum die Finger von der Arbeit lassen können. Da „verführt der Rechner“ auch am Wochenende und die Chance darauf, besondere Vorgänge ganz in Ruhe vom Tisch zu bekommen. Das ist ok, wenn es nicht zur Regel wird.
Am einfachsten haben es offensichtlich diejenigen, die freitags einen feste Feierabendtermin definieren, den Computer ausschalten und den abgetrennten Arbeitsbereich verlassen können. Wer keinen separaten Arbeitsbereich hat, der packt Sack und Pack an Seite a la „aus den Augen, aus dem Sinn“. Und wenn alles nicht funktioniert, dann gibt es unter den Unsrigen auch die, die von Partnerin oder der Partner dezent aber deutlich zur Vernunft gebracht werden. Ein Kollege hat es auch ohne Hilfe seiner Frau treffend formuliert: „Am Wochenende bleibt der Rechner aus! Ist der Rechner aus, ist auch das Arbeitsgehirn ausgeschaltet. Sollte doch mal ein Geistesblitz durchfunken, gibt es ja noch Zettel und Papier. Der nächste Arbeitstag kommt bestimmt.“

In diesem Sinne – genießt den heutigen Feierabend. Morgen geht’s weiter!

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