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Es gibt sie auch jetzt – die Momente um die große, die wahre Liebe. Sie manifestieren sich u.a. in einem Heiratsantrag, einer Verlobung oder Trauung und der Feier im Kreise von Familien und Freuden. Doch wie geht das, wenn auf breiter Front soziale Distanz angesagt ist? Betroffene Kolleg*innen haben es uns verraten.

Unser Auszubildender Fabian Gombarek hat vor wenigen Tagen um die Hand seiner Freundin Noni angehalten. „Es fühlte sich schon irgendwie merkwürdig an, bei all` den schlechten Nachrichten selbst so glücklich zu sein“, berichtet der 29-Jährige von diesem besonderen Augenblick. Eine Verschiebung aufgrund der Corona-Krise war für ihn aber keine Option. Große Gefühle dulden keinen Aufschub.

Nach der „richtigen Antwort“ auf die „entscheidende Frage“ wollte das junge Paar die Freude natürlich auch teilen. „Da wir unsere Eltern und Freunde derzeit nicht treffen können, haben wir Fotos versendet, geskyped und telefoniert. Die Reaktionen waren überwältigend – auch die der Kolleginnen und Kollegen.“

Wie es nun weiter geht, das wissen die beiden Düsseldorfer noch nicht. „Das Standesamt hat momentan geschlossen. Und selbst wenn es geöffnet hätte, sind derzeit wohl nur Trauungen möglich, bei denen nur der Standesbeamte und das zu trauende Paar anwesend sind. Das ist uns natürlich zu einsam.“ Klarheit besteht auch darin: „Die Hochzeitsreise soll in die Karibik gehen.“ Alles andere steht derzeit in den Sternen.

Unsere Kollegin Nadine Aurag und ihr Lebensgefährte Marco sind seit knapp fünf Jahren ein Paar. Ende 2019 verlobten sie sich. „Marco hat mich an einem Montagabend nach der Uni gefragt, ob ich ihn heiraten wollen würde. Ich saß ungeschminkt und im Schlafanzug auf dem Sofa, hatte in diesem Moment so gar nicht damit gerechnet. Trotzdem war es sehr romantisch. Wir sind wie frisch verliebt. Der Verlobungsring ist übrigens ein Schmuckstück von Oma.“

Zum Zeitpunkt des Antrags und in den folgenden Wochen sprach noch niemand von dem Corona-Virus – zumindest hierzulande. „Daher war das „Teilen“ dieser tollen Nachrichten auch umso schöner. Unsere Liebsten konnten uns herzlich in die Arme schließen. Unsere Eltern haben es an Heiligabend erfahren. Und das war – zumindest für die Mamas – das tollste Weihnachtsgeschenk“, erinnert sich die Kollegin aus dem Schadenbereich.

Die standesamtliche Hochzeit ist für den 28. August diesen Jahres geplant. Die Feier soll im kleinen Kreis erfolgen. Der Hochzeitsanzug von Marco hängt bereits im Schrank. Das Kleid von Braut Nadine muss nun online „geshoppt“ werden. „Dass unsere Hochzeit stattfinden wird, davon gehen wir weiterhin aus. Eine anders lautende Information des Standesamtes haben wir zumindest bislang nicht erhalten. Bei der kirchlichen Trauung haben wir das große Glück, dass diese erst für den 28. August nächsten Jahres geplant ist. Bis dahin ist Corona hoffentlich kein Thema mehr und wir können die Hochzeit groß feiern.“

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