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In der aktuellen Ausgabe des Newsletters vom MedienHafen Düsseldorf e.V. wurde ein Interview mit Christian von Göler veröffentlicht. Im Vorstand des regionalen Vereins engagiert sich das Mitglied der BEST GRUPPE Geschäftsführung seit nunmehr 2014. Viel hat er seit dem am Standort erlebt und gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern im Hafen bewegt.

Christian von Goeler, Mitglied der Geschäftsführung bei der BEST GRUPPE, und engagiertes Vorstandsmitglied im MedienHafen Düsseldorf e.V.

Mehr dazu im folgenden Interview.
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Wie kam Ihre Verbindung zum MedienHafen-Verein zustande?
Die BEST GRUPPE ist eines der Gründungsmitglieder des Medienhafen Düsseldorf e.V. Persönlich trat ich 2013 als Mitinhaber der BEST GRUPPE in deren Geschäftsführung ein. Ich kümmerte mich unmittelbar um die Bereiche Marketing, Unternehmenskommunikation, Netzwerkausbau, Vertrieb und IT. In dieser Funktion übernahm ich die Aufgabe, uns im Verein zu repräsentieren.

Wann und wie haben Sie sich entschieden, in den Vorstand des MedienHafen-Vereins einzutreten?
Bereits 2014 hatte die damalige Vereinsspitze die Idee einer Mitgliederbefragung. Die zentrale Frage: Wohin und wie soll die Reise gehen? Da es für mich keine passive Mitgliedschaft in einem Verein gibt, war direkt klar: Da mache ich mit, da bringe ich mich ein. Im konkreten Fall engagierte ich mich u.a. als Gastgeber und Co-Moderator des auf die Befragung folgenden Workshops. Im Rahmen des Brainstormings entstanden zahlreiche Ideen zur Weiterentwicklung des Vereins. Ein knappes Jahr später fragte mich der damalige Vorstand, ob ich mir ein größeres Engagement vorstellen könne – durch die Mitarbeit im Vorstand. Ich überlegte nicht lange, wenn schon … denn schon.

Welchen Bereich wollen Sie im (und mit dem) Verein besonders pushen?
Besonders am Herzen liegt mir der Ausbau der Attraktivität des Medienhafens für Unternehmer, Bewohner und Nutzer sowie dessen Integration in die gesamt-städtischen Planungen. Hierzu gehört die Verbesserung der Infrastruktur – von Licht bis Verkehr. Ferner liegen mir das Netzwerken untereinander und das Miteinander-Gestalten am Herzen – das gemeinsame „Ins-Bewusstsein-bringen“ eines Stadtteils, der leider zuweilen ein wenig abseits scheint, jedoch in der Welt als ein Highlight für Düsseldorf steht.

Was waren für Sie die bisherigen Highlights des Vereins?
An erster Stelle kommt die Schaffung einer Teilzeit-Stelle für Kommunikation und Mitgliederbetreuung im Jahr 2018. Dieser „Anker“ ist für die Mitglieder wertvoll und die Arbeit hilft dem Verein weiter.
Daneben steht die Zusammenarbeit unserer Mitglieder. Dass es gelungen ist, Aktivitäten einzelner Mitgliedsunternehmen für andere Mitglieder zu öffnen, dass diese das Angebot wahrnehmen, wir gemeinsam Mehrwerte generieren und so das Netzwerk stärken – das finde ich hervorragend. Und last but not least sind da unsere, in normalen Zeiten regelmäßig stattfindenden Medienhafen-Talks, hier insbesondere das Sommerfest 2019. Gleichermaßen waren die Interviews der Kandidat*innen zum Amt der Oberbürgermeisters im Sommer 2020 gelungen und meinungsbildend. Das Team unseres Mitglieds Synnous Consulting GmbH hat diese Interviewreihe professionell, mit viel Aufwand und Herzblut organisiert und moderiert. Bleibende Eindrücke im wahrsten Sinne hat mir das HafenKunstKino beschert. Initialisiert von unserem Mitglied WERFT 6, gesponsert durch Mitglieder wie MERCK FINCK und weitere, zudem ermöglicht durch freiwillige und kostenfreie Hilfe wie z.B. den Steiger-Einsatz der Bilen Bau GmbH.

Was sind die Herausforderungen für 2021?
Man könnte meinen, die Stadtväter hätten in der Vergangenheit gedacht: „Das steht, das ist fertig, danach schauen brauchen wir nicht mehr.“ Doch so einfach ist das nicht. Ein Kind braucht seine Eltern, unterschiedlich intensiv und ein Leben lang. Der fortwährende Einsatz der öffentlichen Hand wird dringend benötigt, insbesondere in puncto Infrastruktur. Dabei steht nicht die finanzielle Frage im Vordergrund, sondern vielmehr die Unterstützung der Vorhaben, das offene Ohr und der entsprechende Rückhalt. Wir sind gespannt, wie unser neuer Oberbürgermeister Dr. Keller, der uns seine Unterstützung zusagte, die Arbeit des Vereins und den Medienhafen insgesamt unterstützen wird.
Gleichermaßen möchten wir unser Netzwerk mit anderen Netzwerken stärker verknüpfen. Da liegt der Verein zur Förderung der wirtschaftlichen Interessen des Düsseldorfer Hafens e.V. räumlich und inhaltlich nahe – ein Verein, der die im Industriehafen ansässigen Unternehmen repräsentiert. Mit weiteren wirtschaftsstarken Vereinigungen wie z.B. den Wirtschaftssenioren und Wirtschaftsjunioren gibt es bereits lose Anknüpfungspunkte. Letztere waren 2018 Initiatoren einer regional hochrangigen Podiumsdiskussion, an der wir mitwirken durften. Dies führte schließlich auch zu der Workshop-Reihe der IHK „Medienhafen – hot spot or not spot“ und einem aufwändig erarbeiteten Positionspapier der IHK.
Wir wollen den Medienhafen positionieren, seine Anziehungskraft stärken. Wir wollen unsere Mitglieder einander näher bringen, sie untereinander verbinden, Nutzen generieren. Jedes Unternehmen am Standort oder mit einer Affinität zum Standort ist herzlich eingeladen, hier mitzuwirken. Unterschiedliche Perspektiven, gute Ideen und eine gemeinsame Stimme – das macht uns stark.

Was gefällt Ihnen besonders gut daran, im Medienhafen zu arbeiten?
Die Lage unmittelbar am Rhein, das ist sicherlich ein Aspekt, der für ein Arbeiten im Medienhafen spricht.
Es ist aber auch die Vielschichtigkeit und Abwechslung, die der Stadtteil mit sich bringt. Die unterschiedlichsten Unternehmen und Menschen – viele, die hier ihre berufliche oder private Heimat gefunden haben. Abwechslungsreich sind deren Ansichten, Geschäftsideen, gesellschaftlichen Herausforderungen. Der Austausch mit ihnen, der anregt, der Neues entstehen lässt – das ist sehr besonders.
Wir warten darüber hinaus mit einer einzigartigen Architektur auf, bieten im Hafen kulturelle Highlights, eine kulinarische Vielfalt und herausragende Hotels – das und vieles mehr lockt bekanntlich Touristen und Geschäftsleute aus aller Herren Länder jedes Jahr auf ein neues zu uns. Und es gibt keine Unterstützung, die man im Medienhafen vergeblich suchen würde. Jedwede hochqualifizierte Beratung juristischer und steuerlicher Natur, medizinische Versorgung, gesundheitliche Beratung, Spezialisten für Führung, Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung, Agenturen für Marketing und Kommunikation, Einrichtungen für die persönliche Wohnumgebung und das Arbeitsumfeld usw. – über 800 spezialisierte Unternehmen sind im Medienhafen auf engem Raum vertreten.

Was sind Ihre Leidenschaften? Nennen Sie uns ein bis zwei Dinge, die Ihnen viel Spaß machen.
An Nummer eins steht sicherlich mein Interesse für kulturelle, wirtschaftliche Zusammenhänge – auch international und in geschichtlichen Kontexten. Eine meiner großen Leidenschaften ist dem afrikanischen Kontinent gewidmet – der Wiege der Menschheit. Für mich höchst interessant sind unterschiedliche Sichtweisen, deren Herleitung und das Verstehen der Zusammenhänge. Was kommt von was, wie ist eine Entwicklung zu verstehen, wie kann ein „vorwärts“ aussehen – das bewegt mich sehr. Letztlich interessiert mich der Mensch an sich.

Haben Sie einen Tipp für jemanden, der ein Medienhafen-Neuling ist?
Der Medienhafen ist ein „Must-see“. Natürlich ist das Flanieren am Rheinufer bei Sonnenschein an sich schon einen Besuch wert, gekrönt von den unzähligen bereits bestehenden und demnächst kommenden architektonischen Highlights.
Meine ganz persönliche Empfehlung: Mit einem ausgiebigen Frühstück im Hyatt beginnen. Danach zu Fuß über die Speditionstraße, den Weg vorbei am win-win sowie dem Cradle zur KAI10 | ARTHENA FOUNDATION in der Kaistraße 10 nehmen. Sich hier Zeit nehmen für den Besuch der Ausstellung. Danach sowohl die Kaistraße als auch den Zollhof erkunden. Nach einer kulinarischen Stippvisite im Riva den Weg an der Marina vorbei zum Rheinturm einschlagen. Von oben auf den Medienhafen zu schauen, das kann ich nur jedem ans Herz legen. Wer von dort in die Altstadt bzw. zu den Rheinpromenaden möchte, hat es nicht weit. Den Abend im Eigelstein oder einem der anderen außergewöhnlichen Restaurants bzw. Bars ausklingen lassen – in Düsseldorf gibt es kaum etwas Schöneres.

Beschreiben Sie, was Sie beruflich machen und was Ihnen daran besonders gut gefällt.
Die BEST GRUPPE ist ein bundesweit tätiger, unabhängiger Versicherungsmakler. Maßgeschneiderter Versicherungsschutz für Unternehmen und Unternehmen ist unser Metier. Unsere Maxime: Verstehe den Kunden und sein Geschäftsmodell. Erarbeite dessen Risikotragfähigkeit und stimme diese mit dem Selbstverständnis des Kunden ab. Suche die besten Angebote unter rund 180 Risikoträgern und sorge für die Übertragung des nicht selbst finanzierbaren Risikos in die Bücher der Versicherer. Mache den Leistungsfall zum positiven Erlebnis für den Kunden. Dabei fügen wir uns in die Prozessketten des Kunden ein und nehmen ihm überflüssige Arbeit transparent ab.

Wo kann man im Medienhafen besonders gut essen/trinken gehen?
Hyatt, Riva, Eigelstein, Lido, Meerbar und das Reusch – diese gefallen meiner Frau und mir besonders gut. Das hat aber mit persönlichem Geschmack zu tun. Wir wissen alle: Der Medienhafen hat mehr als die genannten Restaurants zu bieten und für jeden Gaumen das richtige. Im Zweifel: Auf kulinarische Reise gehen und selbst entscheiden, sobald das wieder möglich ist.

Vielen Dank für das Interview!

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