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Ganze Belegschaften arbeiten derzeit im Home-Office. Immer und überall im Einsatz sein und den Geschäftsbetrieb weiter aufrecht halten können – die Digitalisierung macht es möglich. Doch sie ist Segen und Flucht zugleich. Auch Kriminelle nutzen die Gunst der Stunde. Phishing-Mails und Malware haben Hochkonjunktur.

Die Angriffe aus dem Word Wide Web auf Unternehmen und deren technische Infrastrukturen sind rasant angestiegen. Allein im Zeitfenster von Mitte bis Ende März 2020 wurde laut IBM Corp. im Bereich Phishing und Malware ein Anstieg von über 14.000 Prozent verzeichnet. Warum Kriminelle zum Teil leichtes Spiel haben, hat mehrere Gründe. Im Wesentlichen lässt es sich auf drei Bereiche eingrenzen: die fehlende Vorsicht im Verhalten der Anwender*innen, die fehlende Sicherheit der zuhause genutzten Systeme, von Hard- und Software bis zu den genutzten Räumlichkeiten, sowie mangelhafte Vorkehrungen seitens Unternehmen bei der Gewährung vom dezentralen Zugriff auf Systeme und Daten.

Hintergründe des erhöhten Risikos
Christian von Göler, Mitglied der Geschäftsführung bei der BEST GRUPPE, erklärt die Hintergründe: „Das Informationsbedürfnis der Bevölkerung ist derzeit extrem hoch. Immer und überall locken neue Corona-News. Die Hemmschwelle, Mailanhänge oder Links zu vielversprechenden Apps zu öffnen, ist sehr niedrig. Geradezu unvoreingenommen ist der User, wenn eine E-Mail von einem bekannten Kontakt scheint. Da ist zu schnell ein falscher Klick getan.“ Kommen ein nicht geschütztes W-Lan, eine nicht mehr aktuelle Virensoftware oder ein veraltetes Betriebssystem auf dem heimischen PC hinzu, ist – so von Göler – „Holland in Not“. Last but noch least waren zahlreiche Unternehmen nicht vorbereitet auf den massiven, durch die Cornona-Krise verursachten Home-Office-Einsatz. Das Arbeiten in einem VPN, einem virtuellen privaten Netzwerk, war nicht immer direkt möglich.

Die Frage, um die sich hierbei alles dreht: Unter welchen Umständen sind Cyber-Angriffe versichert, wenn die Belegschaft von daheim aus arbeitet? „Der Cyber-Versicherungsschutz, den wir z.B. über die von uns ausgewählten Risikoträger anbieten, ist nicht durch eine verstärkte Home-Office-Nutzung gefährdet,“ gibt der Versicherungsexperte Entwarnung. Voraussetzung ist allerdings die Einhaltung von IT-Sicherheit und Datenschutz – im Idealfall entsprechend dem eigentlichen Unternehmensnetzwerk.

Mit gutem Beispiel voran gehen
Laut dem in Düsseldorf ansässigen Versicherungsmakler verfügen immer noch viel zu wenige Unternehmen über den zwingend erforderlichen Versicherungsschutz. „Wir wissen um diese Risiken und beraten daher unsere Kunden umfassend. Und wir gehen selbst mit gutem Beispiel voran. Wir bewerten auch unsere Risiken regelmäßig und passen die IT-Sicherheitsmaßnahmen fortlaufend an. Die Kolleginnen und Kollegen werden regelmäßig geschult, informiert und sensibilisiert. Sie haben nicht nur klare Vorgaben, sondern auch entsprechende Hilfestellungen im Umgang mit Daten, Technik sowie digitalen Informations- und Kommunikationsmitteln. Das allein reduziert die Gefahr eines Cyberangriffs schon deutlich. Die von uns definierten Regeln gelten natürlich auch jetzt, wo einige unserer Kolleginnen und Kollegen im Home-Office arbeiten“, erklärt von Göler. Dass für den Einsatz im Home-Office nur die unternehmenseigene Technik zum Einsatz kommt, versteht sich von selbst. Eigene Rechner werden – wenn überhaupt – nur nach vorherigem Sicherheitscheck und nur als „Verbindungsrechner“ genutzt. „Und natürlich erfolgt der Zugriff auf unsere Systeme und Daten ausschließlich über ein VPN.“

Unternehmen, die weitere Informationen über entsprechenden Versicherungsschutz wünschen, haben die Möglichkeit, sich >> hier zu informieren und ein Angebot anzufordern.

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