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Am vergangenen Mittwochabend besuchten wir unsere aktuelle Kunst-Stipendiatin, Donja Nasseri, in ihrem neuen Atelier in Düsseldorf Flingern. Erst vor gut zwei Wochen war sie dorthin gezogen. Die Räume, die sie sich mit einer Fotografin und einem Plattenlabel teilt, sind in vielerlei Hinsicht sehr besonders. Sie bestechen durch ihren industriellen Charme. Sie sind lichtdurchflutet. Und sie bieten Donja u.a. mit einer eigenen Dunkelkammer beste Voraussetzungen für ein ungestörtes Arbeiten – und die Vorbereitung auf die bevorstehende Einzelausstellung in unseren Räumen.

Zu den Arbeiten, die sie ab Herbst dieses Jahres bei uns ausstellen wird, verriet die Künstlerin uns auch das zentrale Thema: die künstlerische Auseinandersetzung mit der altägyptischen Königin Hatschepsut. Ein zentraler Aspekt: der Umgang der männlichen Nachfolger mit der Regentschaft der Frau. Dazu muss man wissen, dass die auf Hatschepsut folgenden, allesamt männlichen Pharaonen versucht hatten, die vorausgegangene weibliche Regentschaft zu vertuschen. Zu diesem Zweck verunstalteten sie zahlreiche Denkmäler der Ägypterin.

Donja erwähnte, dass Leistungen von Frauen in der von Männern dominierten (Kunst-)Geschichte oftmals ausgeschlossen wurden. Mehrfach wurde das Thema künstlerisch aufgegriffen – u.a. von Judy Chicago in der Installation The Dinner Party. Die amerikanische, feministische Künstlerin stellte darin die Geschichte der Frauen in der Zivilisation anhand einzelner bedeutender Frauen dar. Dazu wurden 39 aufwendig arrangierte Gedecke auf einer Festtafel ausgestellt. Mythisch oder historisch bedeutsamen Frauen fanden an dieser Tafel Platz – u.a. auch Hatschepsut.

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