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Spotlight Verwalter: Digitalisierungsgrad steigert Unternehmenswert

Digitalisierungsgrad, Prozesseffizienz, Unternehmenswert – mit diesen Themen beschäftigen wir uns bei der nächsten Veranstaltung von Spotlight-Verwalter, die am 31. August 2021 stattfindet. An unserer Seite: Stefan Dawid. Er ist Inhaber einer Hausverwaltung und seit über 30 Jahren im Geschäft. Seit dem ersten Tag spielt für ihn die Effizienz von Prozessen eine große Rolle. Er nutzt die mit der Digitalisierung verbundenen Möglichkeiten. Jüngst beschäftigte er sich mit dem Verkauf seines Unternehmens und stellt fest, welche Relevanz sein weitsichtiges Handeln hat.

Welchen Einfluss hat Digitalisierung auf den Unternehmenswert? Um diese Frage beantworten zu können, muss man erst die Frage stellen, was Digitalisierung bedeutet. 2019 gehörte das Wort Digitalisierung sicherlich zu den meist verwendeten Worten in jedem Office. Gehen wir nach der reinen Lehre, dann ist Digitalisierung all das, was mit einem Computer zusammenhängt. Also wäre der Wechsel von Brief zu E-Mail Digitalisierung im klassischen Sinne. Digitalisierung ist in der Tat nur der Wandel der Ausführung – von analog zu digital in elektronische Daten. Insofern ist die Digitalisierung wohlmöglich heute in allen Immobilienverwaltungen angekommen. Tatsächlich ist das Feld aber viel größer.

Deutlich treffender sind Begriffe wie „digitale Revolution“ oder „digitale Transformation“. Beide geben inhaltlich das wieder, von dem die klassische Immobilienverwaltung leider noch weit entfernt ist: die Automatisation. Aktuell streben viele „PropTechs“ in den Markt. Doch in zahlreichen Verwaltungsunternehmen wird noch mit älteren Systemen gearbeitet. Zwei Welten treffen aufeinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Doch man kann voneinander lernen – zum Beispiel in puncto Herausgehens- und Arbeitsweise, Herausforderungen zu lösen.

Mit den PropTechs streben auch viele neue, nicht miteinander kompatible Systeme auf den Markt. Das sind im Zweifel nur „neue Inseln“. Will sagen: Damit lässt sich zwar immer ein Teil der Prozesse digitalisieren, aber eben immer nur ein Teil. Oft sind es Kommunikations-Tools oder Kundenportale, die spannend erscheinen, jedoch meistens nicht mit dem eigenen ERP-System kommunizieren – kein Austausch von Daten- und Dokumenten, keine Schnittstellen. In der Konsequenz bedeutet das noch mehr Arbeit und hat mit Wirtschaftlichkeit nichts zu tun.

Der Umgang mit Veränderungen durch den Mensch ist ein weiterer Aspekt. Fakt ist: Der Inhaber selbst muss aktiv werden, um in seinem Unternehmen den digitalen Wandel erfolgreich zu realisieren – im Idealfall gemeinsam mit seinem Team, im Zweifel mit professioneller Unterstützung von außen. Dabei muss dem Inhaber klar sein: Der Wandel selbst ist nicht gleichzusetzen mit einem Projekt, das in einem überschaubaren Zeitraum erledigen werden kann. Es ist vielmehr ein stetiger Wandel aller Prozesse in der Verwaltung.

Die Digitalisierung kann zu einer Reduktion von Kosten führen und wertvolle Arbeitszeit der sowieso kaum zu findenden Mitarbeiter freisetzen. Es gibt aber keinen Schalter, den man umlegen kann, damit die Wende eingeleitet wird. Es ist vielmehr ein kontinuierlicher Veränderungsprozess, bei dem u.a. immer wieder alle Prozesse durchleuchtet und hinterfragt werden müssen. Keine Angst: Digitalisierung ist kein Ungeheuer. Oft reichen im ersten Schritt die interne Umstellung und das Nutzen der bereits vorhandenen Mittel. Schon damit lassen sich schnell 30 bis 50 Prozent einsparen, die sich letztendlich auch im Unternehmenswert widerspiegeln.

>> Am 31. August 2021 stehen Stefan Dawid sowie Prozessexperte Felix Stemmer bei der Veranstaltungsserie Spotlight-Verwalter ganz exklusiv interessierten Verwalter:innen Rede und Antwort zum Thema „Digitalisierungsgrad, Prozesseffizienz, Unternehmenswert | Quick Wins für Verwalter“ | Jetzt informieren, anmelden und Teilnahme sichern | Die Teilnahme ist kostenfrei, die vorherige Anmeldung jedoch erforderlich und verbindlich.

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